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Hebammenwesen für INTERnationale UNESCO-Listen nominiert

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vor der UNESCO
vor der UNESCO: Reinhild Bohlmann vom Bund freiberuflicher Hebammen Deutschland, Susanne Steppat vom Deutschen Hebammenverband und Lisa von Reiche, Hebamme, von HfD e.V. und Deike Terruhn von Affenliebe, Initiatorin des Antrages

Wie groß war die Freude, als uns Mitte März die Nachricht der DUK (Deutschen UNESCO-Kommission) mit der frohen Kunde erreichte, dass Deutschland das Hebammenwesen für die INTERNATIONALE (!!) Liste der immateriellen Kulturgutes nomienieren möchte!

Damit folgt die DUK der Empfehlung einer Expertenkommission, die aus allen Einträgen der nationalen Liste (das Hebammenwesen ist dort seit 2017 verzeichnet, siehe frühe Meldung) das Hebammenwesen für die Nominierung in die internationale Liste vorschlug.

Es ist die 5. Nominierung überhaupt und die erste zu einem körperbezogenen, medizinischen Thema. Bisher haben nur Deutschland und Kolumbien das Hebammenwesen national als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Nun muss ein Aufnameantrag vorbereitet werden, was je nach Umfang ein bis zwei Jahre Zeit beanspruchen wird. Zum Kick-off-Meeting traf ich mich mit Vertreterinnen der Hebammenverbänden in der Zentrale der DUK in Berlin, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ich freue mich und bin ungemein stolz, was aus dieser kleinen Idee, die ich vor gut drei Jahren im Wochenbett hatte, geworden ist. Nun wird es international!!

Seht auch:

http://www.unesco.de/kultur/2018/sieben-neuaufnahmen-in-deutschlands-verzeichnis-des-immateriellen-kulturerbes.html

https://www.hebammenverband.de/aktuell/unesco-kulturerbe/

 

 

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